Ein Frontalangriff auf das LEK

Der folgende Text benutzt eine gewisse Form der Verfremdung, da dem Autor nicht erlaubt ist, Ross und Reiter zu benennen. Dadurch bedingt kann der Wahrheitsgehalt einiger Aussagen, insbesondere derjenigen, die ich einem gewissen „Anonymus“ in den Mund lege, nur von einem beschränkten Personenkreis, der über die entsprechenden Texte verfügt, überprüft werden. Völlig anders stellt sich die Überprüfbarkeit Weiterlesen

Das Leipziger Erwägungskonzept

Ob in Lehre und Forschung der Ökonomik im weitesten Sinn erwogen wird, kann dahingestellt bleiben. Diese Fragestellung ist irrelevant, wenn es um die Anwendung des Paderborner Erwägungskonzeptes geht. Es wäre wünschenswert, wenn andere dieses Konzept ebenfalls aufgreifen und realisieren würden. Momentan gibt es in der Ökonomik jedoch Weiterlesen

Über Poppers Welt 3

In der aktuellen Diskussion über das Erwägen in der Ökonomik (siehe den vorstehenden Beitrag) wird deutlich, dass auch das Wissenschaftsverständnis der Klärung bedarf. In dem folgenden Beitrag findet man Thesen, die meiner Argumentation zugrunde liegen. Dabei geht es vor allem um die Definition eines Begriffes, der in der Literatur unterschiedlich verwendet wird, der Begriff des Diskurses nämlich.

Erwägen in der Ökonomik. Die Thieme-Quaas-Diskussion

Unter dem Titel „Erwägungskultur in der Ökonomik?“ hat Sebastian Thieme in der Zeitschrift „Erwägen Wissen Ethik“ einen Beitrag veröffentlicht, zum dem Georg Quaas im darauf folgenden Heft eine Replik in Form eines Briefes publizieren ließ. Da beide Beiträge einer Sperrfrist unterliegen, kann hier nur eine eingeschränkte Veröffentlichung (passwortgeschützt) erfolgen. Die Mitgliedern des Forschungsseminars „Politik und Wirtschaft“ können die Files nach der bekannten Regel öffnen. Andere Interessenten werden bis zum Ablauf der Sperrfrist auf die Zeitschrift verwiesen.

Sebastian Thieme: Erwägungskultur in der Ökonomik? In: Erwägen Wissen Ethik, Jg.26 (2015) Heft 2, S. 313-324.

Georg Quaas: Erwägen in der Ökonomik – Frieden stiften in einer Kampfzone? In: Erwägen Wissen Ethik, Jg. 26 (2015) Heft 3, S.438-441.

Randbemerkungen zu Pikettys „Kapital“

In Pikettys Buch begegnet man verschiedene Formeln, die mehr oder weniger fundamental für das Verständnis der kapitalistischen Produktions- und Verteilungsweise sind. Teilweise werden sie empirisch unterfüttert, teilweise sollen sich daraus weitreichende Konsequenzen ergeben. In diesem Beitrag namens Ableitungen haben die Autoren Friedrun & Georg Quaas versucht, die Formeln Pikettys aus möglichst einfachen Annahmen theoretisch herzuleiten.