Kritik des Arbeitswerts

Die genannte Studie besteht aus zwei Teilen:
Teil I (Titel: Arbeitswert und Wertgesetz) enthält eine erkenntniskritische Rekonstruktion des marxschen Arbeitswertkonzepts. Sie grenzt dieses Konzept

einerseits gegen den subjektiven Wertbegriff der bürgerlichen Ökonomie ab und verteidigt es andererseits gegen objektivistische Fehlinterpretationen mancher Marxisten.

Teil II (Titel: Arbeitswert und Krise) skizziert zunächst die Grundzüge einer auf dem zuvor entfalteten Arbeitswertkonzept fußenden Krisentheorie und analysiert dann mit ihrer Hilfe die aktuelle Krise der kapitalistischen Gesellschaft.

Inhalt der vorliegenden Kurzinformation:
• Die Auflistung der Kapitelüberschriften (Seite 2)
• Das Vorwort mit einer Erläuterung der Problemstellung (Seiten 3 bis 6)

I. Arbeitswert und Wertgesetz
1. Produktive und unproduktive Arbeit
a) Theoriegeschichtliche Einordnung des Gegensatzpaares
b) Produktive und unproduktive Arbeit bei Marx
c) Mängel und historische Grenzen der marxschen Position
d) Ein aktualisiertes Konzept der produktiven Arbeit
e) Produktive Arbeit und ökonomischer Wert
2. Arbeitswert, Mehrwert und Wertform
a) Existenzform und empirische Evidenz des Arbeitswerts
b) Der Mehrwert und seine Quantifizierung
c) Wertform und kollektives Subjekt
3. Zu einigen Fehlinterpretationen des Wertgesetzes
a) Wertgesetz und Moral
b) Arbeitswert und Diskurs
c) Mechanistische Sicht des Arbeitswerts
4. Die Transformation des Werts zum Preis
a) Transformation als Scheinproblem
b) Abkoppeln des Tauschwerts vom Arbeitswert
c) Der probabilistische Zugang zum Arbeitswert

II. Arbeitswert und Krise
1. Umrisse der marxschen Krisentheorie
a) Systemische Ursachen von Krisen
b) Historische Besonderheiten einzelner Krisen
2. Tendenzieller Fall der Profitrate
a) Marxsches Gesetz
b) Einige Gegentendenzen zum Fall der Profitrate
c) Die gefährliche Droge ‚Produktivitätssteigerung‘
d) Drei Profitraten-Effekte von Produktivitätssteigerungen
3. Krise und Keynesianismus
a) Krise und Mehrwertmangel
b) Deficit Spending und Arbeitswert
c) Deficit Spending und Inflation
d) Multiplikatoreffekte und Profitrate
e) Linkskeynesianismus und Weltmarkt
4. Krise und Neoliberalismus
a) Sinkende Rentabilitätsraten im Nachkriegskapitalismus
b) Weltweiter Übergang zu einem neuen Stadium der Kapitalverwertung
c) Vom Fordismus zum Postfordismus
d) Krise des Postfordismus
5. Ausblick

Vorwort
Kants „Kritik der reinen Vernunft“ ist das wohl berühmteste Beispiel für Kritik, die nicht aus Vorbehalten des Kritikers gegenüber seinem Gegenstand sondern aus einem besonderen Engagement für ihn resultiert. Sie möchte diesen Gegenstand daher nicht tadeln sondern gedanklich möglichst tief durchdringen und vor fehlerhaften Interpretationen bzw. Anwendungen bewahren. In diesem Sinn ist auch die nachstehende kritische Befassung mit dem im Gefolge der klassischen Ökonomie von Karl Marx postulierten Arbeitswert Resultat eines selbst mit dem Arbeitswertkonzept operierenden und am marxschen Ansatz der Gesellschaftsanalyse orientierten Denkens.
Ist von Arbeitswert und Wertgesetz die Rede, kann entweder der damit angesprochene Aspekt der gesellschaftlichen Realität oder die auf dessen Analyse bezogene gesellschaftswissenschaftliche Theorie gemeint sein. Thema der vorliegenden Studie ist zwar letztere, die kritische Betrachtung dieses Erkenntnisinstruments führt aber sofort zur Frage nach der tatsächlichen Existenz von Arbeitswert und Wertgesetz. Denn intellektuelle Werkzeuge müssen sich ja, wenn sie keine bloßen Hirngespinste sein wollen, auf Realitäten beziehen. Das hier in Angriff genommene Unternehmen der Kritik muss also überlegen, ob wir tatsächlich von einer Existenz des Arbeitswerts und des Wertgesetzes ausgehen dürfen und (wenn ja) mit welcher Existenzform wir es dabei zu tun haben. Erst wenn diese beiden Fragen beantwortet sind, kann die Kritik zu ihrem ‚Kerngeschäft‘ übergehen und sich fragen,
• ob die von Marx etablierten Darstellungswerkzeuge ‚Arbeitswert‘ und ‚Wertgesetz‘ die erwähnte Existenzform adäquat widerspiegeln,
• ob wir die Darstellungsfunktion jenes Instrumentariums richtig verstanden haben,
• und ob wir daher dieses Instrumentarium auf angemessene Weise verwenden.

Aus den vorangehenden Bemerkungen geht schon hervor, dass die anschließenden Überlegungen zur Frage der Existenz von Arbeitswert und Wertgesetz zu einem positiven Ergebnis führen werden. Das Hauptproblem besteht im vorliegenden Fall aus meiner Sicht nicht in der Existenz als solcher, sondern in der besonderen Existenzform. Arbeitswert und Wertgesetz beschreiben nämlich den seltsamen Doppelcharakter der Gesellschaft als einer Realität, die uns einerseits als ein von den Absichten des Individuums unabhängiges Gefüge von Strukturen und Prozessen gegenübertritt, andererseits aber Resultat unseres Handelns ist.

Dieser von Marx selbst korrekt erfasste Doppelcharakter der Gesellschaft wird von den in seinem Gefolge mit der Arbeitswerttheorie operierenden Ökonomen sehr oft verfehlt. Wertgesetz und Arbeitswert beschreiben nämlich aus der Sicht vieler Marxisten Gegebenheiten und Vorgänge, die in einer von den Absichten der Akteure völlig abgekoppelten Sphäre angesiedelt sind und sich damit kaum von den durch die Naturwissenschaft analysierten Ereignissen unterscheiden. Die Handelnden stehen in einer so beschriebenen Gesellschaft nur mehr vor der Wahl, sich entweder in völlig aussichtslosen Widerstand gegen ein objektiv determiniertes Geschehen zu stürzen, oder diesem zu unterwerfen.
Bei der Antwort auf die einfache Frage, ob der Mensch selbst seine Geschichte macht oder bloß die der Ökonomie zugrunde liegenden Gesetze vollzieht, wird sich zwar niemand, der nur halbwegs bei Sinnen ist, zu einer vollständigen Leugnung der Handlungsfreiheit versteigen. Es geht hier aber nicht um derartige Bekenntnisse, sondern darum, was genau unter Freiheit verstanden wird, welche Stellung man ihr im jeweiligen Ansatz der Gesellschaftstheorie einräumt, und wie plausibel die Konstruktion des heiklen Verhältnisses von Freiheit und Determinismus ist. Bei derartiger Detailbetrachtung zeigen sich dann sehr oft Vorstellungen von Handlungsfreiheit, die große Ähnlichkeit mit jenem theologischen Konzept aufweisen, für welches der Mensch bloß die Freiheit besitzt, zu ergründen, was Gott beschlossen hat.
Gesellschaftstheorien dieses Typs weichen auf fatale Weise ab von Marxens Grundintention, den Menschen vom Vollzugsorgan und Opfer eines blind waltenden Sachzwangs wieder zum Lenker seines Geschicks zu machen. Die bürgerlichen Ökonomen waren aus Marxens Sicht Apologeten jenes Sachzwangs, hatten sie doch die den Markt konstituierenden Handlungs-, Kooperations- und Herrschaftsstrukturen in sachliche Eigenschaften der zum Tausch angebotenen Waren umgedeutet und damit das Marktgeschehen als einen aus diesen Objektmerkmalen resultierenden Mechanismus interpretiert. Marx hatte das mit beißendem Spott als Warenfetischismus gegeißelt . Wenn nun die an seinem Vorbild orientierten Ökonomen Arbeitswert und Wertgesetz im Sinne eines strukturalistisch oder gar mechanistisch akzentuierten Determinismus denken, dann praktizieren sie, auch wenn ihnen das nicht bewusst ist, eine spezielle Spielart dieser von ihrem Idol zurückgewiesenen Verdinglichung von Handlungsbezügen.

Die Absage an jede Form der Verdinglichung von Handeln führt zurück zur eingangs erwähnten Vernunftkritik Kants. Denn letzterer zog am selben Strang wie Marx. Während dieser die Kooperations- und Herrschaftsbeziehungen aufdeckte, die den an der Oberfläche des Marktes erscheinenden dinglichen Eigenschaften der Waren zugrunde liegen, enthüllte Kant das hinter den Strukturmerkmalen der Erfahrungsgegenstände stehende weltkonstitutive Handeln des Subjekts. Er wusste sich bei seinem Kampf gegen die in kritikloser Anbetung eines subjektunabhängigen Seins versunkene Metaphysik im Einklang mit der noch jungen Empirie. Mittlerweile hat sich jedoch eine tiefe Kluft zwischen einer auf der weltkonstitutiven Rolle des Subjekts beharrenden Philosophie und der Naturforschung aufgetan. Denn dieser gelang es inzwischen mit den Waffen von Neurowissenschaft, Evolutionsbiologie und Quantenphysik das handelnde Subjekt vollständig aus ihrem Weltbild zu vertreiben. Die Entwicklung alles Lebendigen gehorcht nun aus ihrer Perspektive den Gesetzen der Evolution, Handeln ist für sie durch die Abläufe in den neuronalen Netzen gesteuert und Freiheit gibt es in ihren Modellen nicht mehr für den hinter seinem Tun stehenden Akteur, sondern nur noch für die von der Quantenphysik beobachteten Teilchen. Aber auch diesen gewährt man bloß eine Pseudo-Freiheit, die sich darauf beschränkt, dass ihr Verhalten den Naturgesetzen allein in seinem statistisch erfassbaren Durchschnitt, nicht aber im Einzelfall, gehorcht. Besonders bedenklich ist der Umstand, dass all diese Innovationen im Weltbild der Naturwissenschaft nur die ideelle Begleitmusik zu einem gleichzeitig in der Realität stattfindenden Generalangriff auf den individuellen Akteur sind. Man prognostiziert sein Tun mittels immer leistungsfähigerer Algorithmen, optimiert ihn wie ein technisch herzustellendes industrielles Massenprodukt mit allerlei Wirkstoffen, Hilfsmitteln bzw. Technologien (Stichwort: „Human Enhancement“), und möchte ihn schließlich zum bloßen Anhängsel einer autonom prozessierenden Superintelligenz machen (Stichwort: „Transhumanismus“) .
Aufklärung war für Kant „der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“, und im Kampf gegen jene damals noch von der Religion gehütete Unmündigkeit war die Empirie sein wichtigster Bündnispartner. Heutzutage ist die hinter den eben erwähnten Entwicklungen stehende Erfahrungswissenschaft selbst zur obersten Vorbeterin des Kults um ein von allen Subjektspuren gereinigtes ‚objektives‘ Sein verkommen und hat somit einen neuen Wissenschaftsglauben an die Stelle des alten Gottesglaubens gesetzt. Die Zeit ist daher reif für eine neue Aufklärung, die dem wissenschaftsgläubigen Menschen den Ausgang weist aus dem von vermeintlichen Sachgesetzen aller Art regierten und von der Wissenschaft bewachten Sachzwanggehäuse seiner Unmündigkeit.
Meine erkenntniskritischen Arbeiten konfrontieren die subjektverleugnenden Züge in den Weltbildern der Natur- und Gesellschaftswissenschaften mit dem für sein Tun – also auch für seine Sicht der Welt! – verantwortlichen Subjekt und verstehen sich daher als Beiträge zu dieser neuen Aufklärung:

Die Studienreihe über „Erkenntnistheoretische Grundlagen der Physik“ möchte die objektivistischen Illusionen im Denken der klassischen und modernen Physik aufdecken, indem sie zeigt,
• dass sich der Sinn aller physikalischen Paradigmen sowie sämtlicher mathematischer und logischer Axiome nur über deren handlungsorientierende Funktion erschließt
• und dass die Basisstrukturen des von uns erfahrenen physikalischen Geschehens jenen der sozialen Interaktion nachgebildet sind, weil diese Strukturgleichheit die Voraussetzung dafür ist, dass die physikalische Erfahrung ihre handlungsorientierende Funktion erfüllen kann.

Die Studie über „Die letzten Undinge“ widmet sich der Analyse des alle natur- und sozialwissenschaftliche Erfahrung konstituierenden Subjekts. Sie macht dabei zum einen deutlich, dass dieses Subjekt in einem Spannungsfeld zwischen dem handelnden Individuum und seinen Kollektiven angesiedelt ist. Zum anderen zeigt sie, wie das selbstverantwortliche Agieren jener individuellen und kollektiven Akteure mit der subjektfreien Oberfläche ihres die Praxis orientierenden Weltbilds verknüpft werden kann.

Die vorliegende Studie schließlich trägt das Anliegen der neuen Aufklärung an die marxistische Ökonomie heran und untersucht den Arbeitswert sowie das Wertgesetz aus der Perspektive kooperierender Akteure, um den Schein subjektunabhängiger ‚Objektivität‘ aufzulösen, der den Gegenstand einer missverstandenen Arbeitswerttheorie umgibt. In ihrem ersten Teil wird der marxsche Begriff des Arbeitswerts aus der eben angerissenen Perspektive analysiert und gegen verschiedene Missverständnisse sowie Alternativkonzepte der bürgerlichen Ökonomie verteidigt. Der zweite Teil der Studie skizziert dann die Umrisse einer auf diesem geläuterten Arbeitswertbegriff fußenden marxistischen Krisentheorie und analysiert mit ihrer Hilfe die aktuelle Krise der kapitalistischen Gesellschaft. Detailliertere Übersichten über den Argumentationsgang finden sich jeweils in den einleitenden Bemerkungen zu den beiden Teilen I und II.

2 Gedanken zu “Kritik des Arbeitswerts

  1. Arbeit – jede Arbeit – auch unbezahlte, auch tierisch und maschinell verrichtete Arbeit, ist in der realen, physikalischen Welt, in der sie nun einmal stattfindet, ein thermodynamischer Prozeß, der rein physikalisch einen Verlust produziert – keinen Gewinn. Kein Arbeitsprozeß kann sich selbst auch nur erhalten, das verbietet der zweite Hauptsatz der Wärmelehre.

    Das Endprodukt jeglicher Arbeit ist physikalisch gesehen weniger „wert“ als die Ressourcen, Rohstoffe, Energiegefälle und Negentropie (physikalische Ordnung), die im Arbeitsprozeß vernichtet oder degradiert werden, denn dieser Prozeß ist durch Arbeit nicht umkehrbar; der dazu notwendige Arbeitseinsatz erhöht nur den Gesamtverlust.

    In der Ökonomie wird aber das Gegenteil angenommen: Das Endprodukt ist mehr wert als die Ressourcen, es entsteht ein abstrakter, monetärer Gewinn, der wiederum erneut investiert werden kann – und das, obwohl monetäre Schulden und Vermögen einander rechnerisch aufheben; der angenommene Profit läßt sich also weder monetär noch physikalisch darstellen.

    Nun ist aber das Leben an sich ebenfalls ein thermodynamischer Arbeitsprozeß; Ordnungs- und Energieträger werden thermodynamisch unter Verlust degradiert. Aus diesem Grund kann sich das Leben, wie jegliche Arbeit, nicht selber erhalten. Es bedarf einer externen Quelle, die einen im Arbeitsvorgang zu vernichtenden Überschuß an physikalischer Ordnung und Energie liefert, der wiederum selbst durch Arbeit nicht erzeugt werden kann.

    Diese externe Quelle ist – in jeweils letzter Instanz – die Schwerkraft, deren selbstorganisierendes Wirken durch gegenseitige Anziehung der Materie im Ordnungsprozeß Energie erzeugt – nicht durch Arbeit, sondern als deren Voraussetzung. Der (thermodynamische) Arbeitswert an sich ist negativ – nicht positiv; ein Vorzeichenfehler sozusagen.

    Schwerkraftprozesse dagegen erzeugen einen positiven Wert – und sie sind durch Arbeit nicht beeinflußbar.

    Erst wenn diese realen physikalischen Vorgänge quantifiziert in die ökonomische Betrachtung der Arbeit eingang finden, kann sie – und damit die soziale Frage – auf eine neues Fundament gestellt werden.

  2. Den Beitrag möchte ich auch gern kommentieren.
    Doch zunächst möchte ich einen Kommentar zum Kommentar abgeben:

    Beim Arbeitswert geht es gar nicht um physikalische Prozesse. Die können im Physikstudium behandelt werden.
    Beim Wert geht es um das gesellschaftliche Verhältnis Wert, ein Verhältnis, das Menschen bezogen auf Tauschgüter miteinander eingehen.

    Die Drähte, Schaltkreise, Schalter, Spulen eines Radios haben für die meisten Menschen in ihrer Gesamtheit einen geringeren Gebrauchswert als das daraus zusammengebaute Radio. Deswegen werden die typischen Wertverhältnisse nicht bezogen auf diese Einzelteile, sondern auf die zusammengefügten Geräte bezogen und gebildet.
    Für einige Bastler wiederum sind die Einzelteile wichtiger und sie bilden ihre Wertverhältnisse bezogen auf die Einzelteile aus. Doch die Bastler sind ihrerseits nicht interessiert an den Rohstoffen Kupfer, Aluminium, an den Kunststoffen, mit denen die aus diesen Rohstoffen hergestellten Drähte umwickelt werden usw. Dafür gibt es wieder andere Interessenten.

    Kurz: Es geht beim Wert nicht um physikalische Sachverhalte, sondern um die Bedürfnisse von Menschen. Die Qualitätserhöhungen, die in den Produktionsprozessen vorgenommen werden, damit sich möglichst viele Käufer für die Produkte finden, beziehen sich folglich nicht nur auf physikalische Zustände von Dingen, obwohl bei technischen Geräten mit der Produktion immer physikalische Eigenschaften an den bearbeiteten Gegenständen verändert werden.

    Was mehr Wert ist und was weniger, wird auf der gesellschaftlichen Ebene entschieden, nicht auf der physikalischen.

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