{"id":364,"date":"2015-11-13T11:47:33","date_gmt":"2015-11-13T11:47:33","guid":{"rendered":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/?p=364"},"modified":"2015-11-13T11:54:49","modified_gmt":"2015-11-13T11:54:49","slug":"ein-frontalangriff-auf-das-lek","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/?p=364","title":{"rendered":"Ein Frontalangriff auf das LEK"},"content":{"rendered":"<p>Der folgende Text benutzt eine gewisse Form der Verfremdung, da dem Autor nicht erlaubt ist, Ross und Reiter zu benennen. Dadurch bedingt kann der Wahrheitsgehalt einiger Aussagen, insbesondere derjenigen, die ich einem gewissen \u201eAnonymus\u201c in den Mund lege, nur von einem beschr\u00e4nkten Personenkreis, der \u00fcber die entsprechenden Texte verf\u00fcgt, \u00fcberpr\u00fcft werden. V\u00f6llig anders stellt sich die \u00dcberpr\u00fcfbarkeit <!--more--><\/p>\n<p>bei allgemeineren Aussagen \u00fcber das Leipziger Erw\u00e4gungskonzept (LEK) dar, oder bei Aussagen \u00fcber zwei vom Anonymus nicht namentlich genannten Personen. Dabei handelt es sich um F. &#038; G. Quaas. Entsprechende Angaben k\u00f6nnen an den ver\u00f6ffentlichten Publikationslisten verifiziert werden. Behandelt werden im Folgenden Themen, die die Anwendung und Entwicklung des Paderborner Erw\u00e4gungskonzeptes an der Leipziger Universit\u00e4t betreffen. <\/p>\n<p>I. Ein kritisch-rationalistisches Rahmenkonzept?  <\/p>\n<p>\nZun\u00e4chst zu der von dritter Seite ge\u00e4u\u00dferten Vermutung, dass die Benutzung des Modells und der Terminologie einer \u201eWelt 3\u201c (siehe den vorletzten Beitrag auf dieser Webseite) auf einen Anh\u00e4nger Poppers als Verwender hindeuten k\u00f6nnte. Dazu drei polemische Fragen: (i) Bin ich Marxist, wenn ich Elsenhans\u2018 These, dass Profite nur bei positiven Nettoinvestitionen entstehen k\u00f6nnen, auf die Marxschen Reproduktionsschemata zur\u00fcckf\u00fchre? (ii) Bin ich ein gemeinschaftsorientierter Liberaler, wenn ich in meiner Lehrveranstaltung zur Ethik vor allem Richard M. Hare zitiere, diskutiere und anwende? (iii) Bin ich ein Vertreter der \u00d6sterreichischen Schule der National\u00f6konomie, wenn ich das Hayeksche Dreieck mathematisch formuliere, um so die dynamischen Aspekte dieses volkswirtschaftlichen Modells pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen? Ich pers\u00f6nlich w\u00fcrde alle drei Fragen mit >nein< beantworten, denn klassifikatorisch ist es meistens fehlerhaft, eine einzelne Person drei verschiedenen Schulen, die untereinander konkurrieren, zuzuordnen. Genauso f\u00e4llt die Antwort auf die vierte Frage aus: (iv) Bin ich ein kritischer Rationalist, wenn ich es f\u00fcr bestimmte wissenschaftstheoretische und ethische Fragen f\u00fcr zweckm\u00e4\u00dfig halte, eine Terminologie zu benutzen, deren Basiskonzepte Popper entwickelt hat?\n<br \/>\nDieses wissenschaftstheoretische Modell stellt analytisch Begriffe zur Verf\u00fcgung, die es erlauben, bestimmte Argumentationen pr\u00e4ziser zu formulieren. Dabei muss man beachten, dass es nicht nur schwierig ist, sich konsequent in der Welt 3 zu bewegen, sondern auch unm\u00f6glich, da Symbole der Interpretation bed\u00fcrfen, und diese Leistung aus der Welt 2 hervorgeht. Des Weiteren ist es nicht nur schwierig, sich konsequent nur auf dem Kontinent \u201eWissenschaft\u201c aufzuhalten, sondern auch unm\u00f6glich, da Zuordnung Abgrenzung voraussetzt, und Abgrenzung bedeutet, Grenzen zu \u00fcberschreiten. Deshalb l\u00e4sst sich mit der entsprechenden Terminologie analytisch zwar exakter argumentieren, empirisch gesehen referieren diese Unterscheidungen aber immer nur eine dominante Beziehung. In diesem Sinn hat sich der Autor dieses Textes bem\u00fcht, dominante Objekte der Welt 3 zu thematisieren. Mit Ausnahme der letzten Abschnitte, die das Verhalten eines Menschen thematisieren.<br \/>\n<br \/>\nDen Menschen, der den in der \u00dcberschrift genannten Frontalangriff in einer bekannten Zeitschrift gestartet (und dort auch schon eine Antwort erhalten) hat, der gegen\u00fcber Mitgliedern des Forschungsseminars (FS) \u201ePolitik und Wirtschaft\u201c seine Einsch\u00e4tzung des LEK etwas n\u00e4her begr\u00fcndet, es zugleich aber vorzieht, diese seine Meinung zu einer wissenschaftlich nicht v\u00f6llig irrelevanten Frage nur diesem Zirkel mitzuteilen, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass er das auch in anderen Zirkeln tut, und der es dar\u00fcber hinaus verbietet, diese Meinung zu publizieren oder zu zitieren, diesen Menschen bezeichne ich im Folgenden als Anonymus.<\/p>\n<p>\nII. Schm\u00e4hungen aufgrund von Ignoranz<\/p>\n<p>\nAnonymus h\u00e4lt es f\u00fcr reichlich vermessen, eine Jahrzehnte in Anspruch nehmende Produktion von Dutzenden Diskursen, in denen die Ans\u00e4tze, Konzepte und Theorien verschiedener \u00f6konomischer Schulen erwogen werden, forschungsseitig unter den Begriff des Leipziger Erw\u00e4gungskonzeptes (LEK)  zusammenzufassen. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Klassifikation von Diskursen in der Welt 3, sondern zugleich um eine Beurteilung der Produktion von zwei Personen, die ma\u00dfgeblich und mit pers\u00f6nlichem Einsatz dazu beigetragen haben, dass Anonymus einen h\u00f6heren akademischen Grad erlangen konnte.<br \/>\nUm nur die wesentlichsten Alternativen zu nennen, die von den betreffenden zwei Personen in dem Zeitraum der Beiratsmitgliedschaft einer der Personen bei Ethik und Sozialwissenschaft bzw. Erw\u00e4gen Wissen Ethik (1988-2015) erwogen worden sind:<br \/>\n<br \/>\n(i) die Alternative zwischen ontologisch begr\u00fcndungsfreier Fachwissenschaft, metaphysischer Ontologie, transzendental-realistischem und praxisphilosophischem Ontologie-Verst\u00e4ndnis, letzteres als Verallgemeinerung des \u201eKapital\u201c von Karl Marx<br \/>\n<br \/>\n(ii) die Alternative zwischen verschiedenen Begr\u00fcndungsstrategien der Sozialen Marktwirtschaft innerhalb des Liberalismus<br \/>\n<br \/>\n(iii) die Alternative zwischen verschiedenen L\u00f6sungsversuchen des Marxschen Transformationsproblems und ihre Bedeutung f\u00fcr die Beurteilung dieser Theorie<br \/>\n<br \/>\n(iv) alternative Interpretationsm\u00f6glichkeiten der Kritik an der Neoklassik durch Vertreter der Neoricardianischen Schule in deren Auseinandersetzung mit Helmedag<br \/>\n<br \/>\n(v) Verschiedene Ans\u00e4tze der aktuellen Kapitalismus- und Demokratie-Kritik: Elsenhans, Altvater, Backhaus\/Heinrich, Radnitzky, Negri &#038; Hardt, u.a.<br \/>\n<br \/>\n(vi) alternative Schulen der Wirtschaftsethik: Koller, Homann, Ulrich, Witt einschlie\u00dflich grundlagentheoretischer Fragen der Ethik und der Wissenschaftstheorie<br \/>\n<br \/>\n(vii) evolutionstheoretische Alternativen, insbesondere Nelson\/Winter und Hayek<br \/>\n<br \/>\n(viii) zum Berufsbild des \u00d6konomen, zur (nach wie vor problematischen) wissenschaftstheoretischen Einordnung der \u00d6konomik etc.<br \/>\n<br \/>\n(ix) alternative Wirtschaftspolitiken und ihre Konsequenzen f\u00fcr die Volkswirtschaft.<br \/>\nEin Bruchteil dieser Leistungen w\u00fcrde gen\u00fcgen, um als Beitrag zum Erw\u00e4gen in der \u00d6konomik gelten zu d\u00fcrfen. Und da diese Breite von kaum einer anderen Gruppierung im deutsch-sprachigen Raum abgedeckt wird, ist m.E. auch die Bezeichnung \u201eLeipziger Erw\u00e4gungskonzept\u201c vollauf berechtigt. Hinzu kommt, dass jene Forschungen durch zahlreiche Mitglieder des FS unterst\u00fctzt und von einigen sogar erg\u00e4nzt worden sind. Erw\u00e4hnenswert w\u00e4ren u.a.:<br \/>\n<br \/>\n(x) die Krisenreflexion des FS, manifestiert in zwei B\u00fcchern<br \/>\n<br \/>\n(xi) alternative Ans\u00e4tze zum Geldbegriff<br \/>\n<br \/>\n(xii) die dogmengeschichtliche Aufarbeitung des sog. \u201eSubsistenzrechtes\u201c.<\/p>\n<p>\nIII. Anspruch und Wirklichkeit <\/p>\n<p>\nAnonymus hat Recht, wenn er meint, dass auch andere \u00d6konomen Beitr\u00e4ge zur Erw\u00e4gungskultur in der \u00d6konomik geleistet haben sich diese nicht auf die Leistungen des LEK beschr\u00e4nkt. &#8211; Nur ist es so, dass Anonymus auch diese Leistungen nicht analysiert hat und trotzdem mit dem Anspruch aufgetreten ist, die Erw\u00e4gungskultur in der \u00d6konomik zu thematisieren. Meine inzwischen schon ver\u00f6ffentlichte Kritik bleibt richtig: Titel und Inhalt des Beitrages zur \u201eErw\u00e4gungskultur in der \u00d6konomik\u201c stimmen nicht \u00fcberein.<\/p>\n<p>\nIV. Widerspruch zwischen Wort und Tat  <\/p>\n<p>\nAnonymus meint, dass sich die im LEK entwickelte \u201ekampforientierte\u201c Interpretation und Spezifikation nicht mit einer Erw\u00e4gungsorientierung, wie sie im EWE-Konzept vorgesehen ist, vertr\u00e4gt. Damit schlie\u00dft er das LEK aus dem Bereich der Anwendung und Weiterentwicklung des Paderborner Erw\u00e4gungskonzeptes aus, ohne auch nur zu erw\u00e4gen, ob diese Spezifikation nicht tats\u00e4chlich f\u00fcr die \u00d6konomik ad\u00e4quat ist. Was also tut unser Anonymus? Er grenzt das LEK aus, so dass es \u2013 w\u00fcrde man ihm folgen \u2013 nun nicht einmal mehr beanspruchen k\u00f6nnte, eine Anwendung des EK zu sein. Eben dieses Vorgehen habe ich als \u201ekampforientiert\u201c bezeichnet. Anonymus geh\u00f6rt zu den Herren, die \u00f6ffentlich Wasser predigen, aber heimlich Wein trinken.<\/p>\n<p>\nV. Autorit\u00e4tsgl\u00e4ubiges und b\u00fcrokratisches Wissenschaftsverst\u00e4ndnis <\/p>\n<p>\nAnstatt die Alternative, kampforientiert oder nicht, auf dem Hintergrund einer konsensual geteilten Einsch\u00e4tzung der \u00d6konomik (Dobusch &#038; Kapeller) zu erw\u00e4gen, beruft sich Anonymus auf die Autorit\u00e4t eines ehemaligen Mitglieds der Paderborner Forschungsredaktion, der das Erw\u00e4gungskonzept eindeutig f\u00fcr eine Situation spezifiziert, die in Teilen der Sozialwissenschaft herrscht, aber f\u00fcr die \u00d6konomik nicht typisch ist; des Weiteren beruft er sich auf seine eigene, sehr begrenzte Reflexion des Erw\u00e4gungskonzepts, die ganze 5 Paragraphen umfasst. Eine Anwendung des EK im Bereich der Forschung will er erst dann gelten lassen, wenn (i) eine systematische Arbeit f\u00fcr ein Erw\u00e4gen im Forschungsbereich vorliegt, wenn (ii) ein Forschungsseminar unter einem Erw\u00e4gungsanspruch steht, (iii) wenn es dazu einen Beschluss gibt und (iv) das Erw\u00e4gen dokumentiert worden ist.<br \/>\n<br \/>\nNun, an letzterem mangelt es gewiss nicht. Wo sonst gibt es ein Forschungsseminar, das seit Jahr und Tag seine Diskussionen dokumentiert und \u00f6ffentlich zur Verf\u00fcgung stellt (sofern die Autoren dem zugestimmt haben)? Ansonsten ist Anonymus auf Thomas S. Kuhn\u2019s zu verweisen. Dieser hat festgestellt, dass ein Paradigma (hier verstanden als eine wissenschaftliche Leistung, die anderen Wissenschaftler als Anleitung dient) auch dann existiert, wenn kein explizites Methodenbewusstsein vorliegt. Die o.g. zwei Personen haben es f\u00fcr wichtiger gehalten, die systematischen Vorleistungen der Paderborner Forschungsredaktion auf die wissenschaftstheoretische Situation der \u00d6konomik konkret anzuwenden und anzupassen anstatt vorschnell und a priori irgendwelche spekulativen \u00dcberlegungen anzustellen. Das schlie\u00dft nicht aus, die zahlreichen Anwendungsbeispiele und verstreuten theoretischen \u00dcberlegungen zu dieser Anpassung zusammenzufassen. Aber das w\u00e4re der (relative) Endpunkt einer Reihe von Diskursen und nicht der Startschuss zu einem Erw\u00e4gungsprozess, wie Anonymus meint.<\/p>\n<p>\nVI. Wer im Glashaus sitzt\u2026<\/p>\n<p>\nAnonymus will Wirtschaftsethiker sein. Ethiker, hier definiert als Menschen, die sich systematisch und methodisch geleitet mit Fragen der Moral auseinandersetzen, stehen unter einem doppelten Geltungsanspruch: Neben den allgemeinen Kriterien, die jeder Wissenschaftler erf\u00fcllen sollte, gelten f\u00fcr sie die gleichen Kriterien, die sie f\u00fcr andere Menschen innerhalb oder au\u00dferhalb der Wissenschaft aufstellen und begr\u00fcnden. Ein Grundprinzip der Moral ist die Symmetrie. Wenn man an andere Ma\u00dfst\u00e4be anlegt, die man selber nicht einh\u00e4lt, l\u00e4uft man Gefahr, sich als Ethiker zu diskreditieren. Das k\u00f6nnte besonders dann existenzielle Folgen haben, wenn man f\u00fcr eine moralische Instanz arbeitet. In der Debatte um das LEK hat Anonymus drei M\u00e4ngel gezeigt, die in diesem Zusammenhang ins Gewicht fallen: (i) Seine Argumentation gegen die Kampforientierung ist selber von einer Kampforientierung getragen (ein Selbstwiderspruch); (ii) seinen Ausf\u00fchrungen zur Erw\u00e4gungskultur in der \u00d6konomik hat er eine unzureichende Analyse und Einsch\u00e4tzung der \u00d6konomik zugrunde gelegt (das k\u00f6nnte leicht als mangelnde fachliche Kompetenz interpretiert werden, ebenso seine Interpretation des EK); (iii) ein Verhalten gegen\u00fcber denjenigen, die ihm zu seinem Doktor-Titel verholfen haben, das in Wissenschaftlerkreisen als suspekt gilt. Besonders anst\u00f6\u00dfig finde ich den \u00f6ffentlichen Tadel seines Zweitgutachters im Promotionsverfahren. So etwas tut man einfach nicht, wenn man in der Gelehrtenrepublik verweilen m\u00f6chte. Ich pers\u00f6nlich k\u00f6nnte auch so manches H\u00fchnchen mit meinen (ersten) Doktorvater rupfen, habe das aber nie und nirgendwo getan. Da ich den Betreuungsprozess aus n\u00e4chster N\u00e4he beobachten konnte, frage ich mich, aus welchem Grund Anonymus seine Doktor-Mutter, die ihm in seiner gewiss nicht einfachen Laufbahn jegliche Unterst\u00fctzung gew\u00e4hrt hat, mit deklassierender Ignoranz behandelt. Ich kann mich nicht erinnern, in all\u2018 den Jahren wissenschaftlicher Lekt\u00fcre auch nur ein einziges Mal solche Unversch\u00e4mtheit, die Arbeiten der Alt-Vorderen zu de-klassifizieren und einen ehemaligen Gutachter \u00f6ffentlich abzub\u00fcrsten,  gelesen zu haben. Als Ethiker bewegt sich Anonymus auf sehr d\u00fcnnem Eis.<\/p>\n<p>\nVII. Eskalation oder De-Eskalation?<\/p>\n<p>\nMan kann dem Autor dieser Zeilen vorwerfen, dass er eine Debatte eskaliert; g\u00fctige Menschen empfehlen, mit Gelassenheit auf das ungezogene Verhalten eines Ehemaligen zu blicken. Nach einem Erw\u00e4gungsprozess (zusammen mit der anderen Person) bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei der letzten internen \u00c4u\u00dferung von Anonymus im Rahmen des FS um einen Frontalangriff auf das LEK handelt, der best\u00e4tigt, dass die zur Schau gestellte Ignoranz in seinem publizierten Beitrag kein Versehen, sondern Absicht war. Das ist nicht hinnehmbar, wenn man seine eigene Leistung nicht einfach ignoriert sehen will, und vor allem, wenn man gute Argumente dagegen hat. Sollte sich also abzeichnen, dass sich die Angriffe fortsetzen, werde ich meine Analyse auf die fachwissenschaftliche Seite seines noch ziemlich \u00fcberschaubaren Werkes erweitern und meine Kritik vor einem wesentlich breiteren Publikum fortsetzen. <\/p>\n<p>\nVIII. Empfehlungen an Anonymus f\u00fcr einen sachlichen Disput<\/p>\n<p>\nH\u00f6re er auf, die Forschungsleistungen anderer mit Hilfe manipulativer Tricks zu ignorieren! Ziehe er  Konsequenzen aus der gemeinsam geteilten Analyse von Dobusch und Kapeller! Erw\u00e4ge er die von uns nicht nur vorgeschlagene, sondern auch praktizierte und begr\u00fcndete Alternative zu Greshoffs Konzept auf der Basis jener Analyse! Ziehe er in Erw\u00e4gung, mit welcher Breite das Erw\u00e4gungskonzept von seinen Sch\u00f6pfern angelegt ist, bevor er eine spezielle Version glaubt deklassieren zu m\u00fcssen! Formuliere er seine Kritik an der \u00d6konomik so unmissverst\u00e4ndlich, dass klar wird, wer, wo, wann, wie tats\u00e4chlich erwogen hat und warum den anderen \u00d6konomen zu empfehlen ist, dies auch zu tun! Reflektiere er alle seine \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen unter dem Gesichtspunkt, ob sie die eigenen Werte bedienen, wenn man sie als Handlungen auffasst (was fast immer m\u00f6glich ist)! H\u00f6re er auf, einmal Gesagtes auf Teufel komm\u2018 raus zu verteidigen! Das hat weder mit dem Erw\u00e4gungskonzept noch mit einer wissenschaftlichen Haltung etwas zu tun. Bedenke er die theoretischen und praktischen Konsequenzen, die sich auch dann einstellen werden, wenn man momentan fest von einer Meinung \u00fcberzeugt ist, sich aber vielleicht trotzdem irrt! Auch das l\u00e4sst sich \u00fcbrigens erw\u00e4gen. Und schlie\u00dflich: Argumentiere er stets so, dass seine Argumente das Licht der \u00d6ffentlichkeit nicht zu scheuen brauchen!  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Text benutzt eine gewisse Form der Verfremdung, da dem Autor nicht erlaubt ist, Ross und Reiter zu benennen. Dadurch bedingt kann der Wahrheitsgehalt einiger Aussagen, insbesondere derjenigen, die ich einem gewissen \u201eAnonymus\u201c in den Mund lege, nur von &hellip; <a href=\"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/?p=364\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,9],"tags":[],"class_list":["post-364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-vwl"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=364"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":369,"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/364\/revisions\/369"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/wissenschaftlichefreiheit.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}